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Türkei lehnt EU-Vorschlag in Zypern-Frage ab

30.6.2020 23:03 Uhr, von Andreas Neubrand

Die Vorschläge der EU zur Zypernfrage "die sich nie um Gleichberechtigung für die türkischen Zyprioten gedreht haben", können nicht ernst genommen werden, sagte der Sprecher des türkischen Außenministeriums am 27. Juni.

Damit reagierte Hami Aksoy auf Vorschläge des Hohen Vetreters der EU, Josep Borrell, der die Türkei und die griechisch-zypriotische Regierung zusammenbringen will.

Frage der Ausbeutung der Energie-Ressourcen klären

Aksoy sagte, dass erst die Frage der Ausbeutung der Energie-Reserven geklärt werden müsse, bevor die türkische Regierung als Verhandlungspartner zur Verfügung stehe. Bis dahin sei dies eine Angelegenheit zwischen dem türkischen und dem griechischen Teil Zyperns.

In diesem Zusammenhang sei der Gesprächspartner des Außenministeriums der griechisch-zypriotischen Regierung nicht die Türkei, sondern der Außenminister der Türkischen Republik Nordzyperns (TRNC) Kudret Özersay.

Die Türkei hoffe, dass die beiden Völker bald zusammenkommen, um eine gemeinsame Kooperation bei der Ausbeutung der Energie-Ressourcen zu finden. Aksoy betonte, dass die Türkei niemals mit der griechisch-zypriotischen Regierung an einem Tisch sitzen werde, die den Titel "Republik Zypern" führe und dabei nicht die türkischen Zyprioten vertrete.

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