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Türkei: Kurzfristige Auslandsschulden steigen auf über 100 Milliarden Euro

18.9.2020 7:39 Uhr, von Andreas Neubrand

Die kurzfristigen Auslandsschuldenbestände der Türkei beliefen sich Ende Juli auf 108,84 Milliarden Euro. Das geht aus Daten vom 17. September hervor.

Nach Angaben der Zentralbank der Republik Türkei stieg der Auslandsschuldenbestand des Landes ab Ende 2019 um 4,2 Prozent.

Auslandsschulden der Banken stieg um 1,2 Prozent

Schlüsselt man die Schuldtitel nach Währungen auf, dann bestehen die meisten Titel aus Dollar (41,6 Prozent), gefolgt von Euro (29,2 Prozent), türkische Lira (13,2 Prozent) und zuletzt in anderen Währungen (16 Prozent).

Der kurzfristige Auslandsschuldenbestand der Banken stieg um 1,2 Prozent auf 48,06 Milliarden US-Dollar, während der kurzfristige Bestand anderer Sektoren im gleichen Zeitraum um 12,3 Prozent um 43,65 Milliarden Euro zurückging.

Kurzfristige Devisenkrankheit siegen um 10,2 Prozent

Von Seiten der Kreditnehmer stieg die kurzfristige Verschuldung des öffentlichen Sektors, der aus staatlichen Kreditgebern besteht, um 9,6 Prozent auf 23,22 Milliarden Euro. "Die kurzfristigen Schulden des Privatsektors gingen gegenüber Ende 2019 um 10 Prozent.

Die kurzfristigen Devisenkredite (FX), die Banken aus dem Ausland erhielten, erreichten 7,12 Milliarden Euro, also ein Anstieg von 10,2 Prozent.

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