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Türkei kritisiert NYT für Nichterwähnung beim Kampf gegen Covid-19

7.5.2020 10:21 Uhr, von Andreas Neubrand

In der "New York Times" wurden in einem Meinungsartikel diverse Staaten und ihre Führer für ihren Umgang mit der Corona-Krise gelobt. Doch obwohl die Fallzahlen niedrig sind, fand die Türkei keine Erwähnung. Nun hagelt es dafür Kritik.

Der Kommunikationsdirektor der Türkei, Fahrettin Altun, hat nun die "New York Times" dahin gebracht, eine Gegendarstellung zu veröffentlichen. Die "New York Times" nutze jede Gelegenheit, die Türkei zu diffamieren und weigere sich die Erfolge des Landes im Kampf gegen Covid-19 anzuerkennen, schrieb er.

Türkei wurde ignoriert

Anlass war der Artikel "In a Crisis, True Leaders Stands Out", indem diverse Staatschefs gelobt wurden, nicht aber Recep Tayyip Erdogan. Grund für den Kommunikationsdirektor der Türkei die Sachlage richtig zu stellen:

"Während Sie Deutschland als eine Erfolgsgeschichte loben, ein Land, mit 83 Toten auf eine Million Einwohnern, ignorieren Sie die Türkei, mit ungefähr 40 Toten auf eine Million Einwohner", heißt es in der Erklärung.

Erdogan investierte Milliarden ins Gesundheitswesen

Er erklärte weiterhin, dass die Regierung unter Präsident Erdogan seit 2002 Milliarden von Euro in das Gesundheitswesen investiert haben. Dank dieser Investitionen wurden viele Infektionsfälle verhindert und mehr als 60.000 Bürger erfolgreich behandelt.

Außerdem erinnerte er in seinem Statement daran, dass die Behörden kostenlose Masken an alle Bürger verteilt habe. Abschließend fügte er hinzu, dass die Türkei 57 Ländern medizinische Hilfen geleistet habe.

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