Hürriyet

Türkei kritisiert israelischen Siedlungsbau

13.1.2021 22:20 Uhr

Die Türkei zeigt sich besorgt angesichts der israelischen Pläne, neue Siedlungen im besetzten Westjordanland zu errichten.

"Der Schritt ist das jüngste Beispiel für die illegale Praktik Israels neue Siedlungen zu errichten, bevor die neue US-Regierung im Amt ist", so das türkische Außenministerium.

"Es ist offensichtlich, dass Israel versucht, die Errichtung eines unabhängigen palästinensischen Staates zu verhindern und eine Zwei-Staaten-Lösung unmöglich zu machen", sagte das Ministerium weiter.

Internationale Gemeinschaft muss Palästinenser besser schützen

Die internationale Gemeinschaft müsse nun den Druck erhöhen, damit Israel seine völkerrechtswidrige Handlung beende. Auch müsse die Gemeinschaft die Palästinenser besser schützen.

Am Montag genehmigte die israelische Regierung den Bau von 800 neuen Siedlungseinheiten im besetzten Westjordanland. Die Entscheidung fiel vor der Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Joe Biden am 20. Januar. Der noch amtierende Präsident Donald Trump hat in seiner Amtszeit den Bau von Siedlungen auf palästinensischem Boden unterstützt.

(an)

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