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Türkei kritisiert Absichtserklärung zwischen den USA und Zypern

17.9.2020 18:29 Uhr, von Andreas Neubrand

Die Absichtserklärung zwischen den USA und der griechisch-zyprischen Regierung wird den Bemühungen zur Lösung des Zypernproblems eher schaden als nutzen, erklärte das türkische Außenministerium.

"Die am 12. September unterzeichnete Erklärung sieht die Einrichtung eines Sicherheitszentrums für Land, Hohe See und Häfen im griechischen Teil der Insel vor, ignoriert aber die türkische Seite Zyperns", so der Sprecher des Außenministeriums, Hami Aksoy, in einer Erklärung, wie die Hürriyet Daily News berichtet.

USA heben Waffenembargo auf

Sowohl das Aufheben des Waffenembargos gegen die griechischen Zyprioten als auch die Einbeziehung der griechischen Seite Zyperns in das amerikanische Programm zur internationalen militärischen Aus- und Weiterbildung (IMET) stören nicht nur das Gleichgewicht zwischen den beiden Völkern, sondern erhöhe auch die Spannungen im östlichen Mittelmeerraum, so Aksoy.

Er kritisierte auch, dass sich US-Außenminister Mike Pompeo während seines Besuchs auf der Insel nicht mit Vertretern der TRNZ (Türkische Republik Nordzypern) getroffen habe. Er forderte die USA dazu auf, zu ihrer "Neutralitätspolitik in Bezug auf Zypern zurückzukehren und zur Lösung des Problems beizutragen", betonte er.

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