Hürriyet

Türkei konzentriert sich auf makroökonomische Stabilität

9.12.2020 21:36 Uhr

Die Türkei konzentriere sich auf makroökonomische Stabilität mit transparenter Politik sowie schnellen und umfassenden Reformen in den Bereichen Wirtschaft und Recht, teilte Industrieminister Mustafa Varank am 7. Dezember mit, meldet die Nachrichtenagentur DHA. Gegenüber dem Internationalen Investitionsforum erklärte er, dass die drei Ministerien Finanzen, Handel und Industrie, ihre Kräfte gebündelt haben, um die türkische Wirtschaft zu stärken. Bei der Veranstaltung der International Investors Association nahmen Dutzende von Experten und Politikern teil, darunter auch Präsident Erdogan und andere Mitglieder des Kabinetts.

"Wir haben begonnen, umfassende Richtlinien für diese Transformation umzusetzen", betonte er und fügte hinzu: "Wir möchten von den Möglichkeiten der globalen Zusammenarbeit profitieren und bieten jedem, der in unser Land investier, die gleichen Möglichkeiten wie heimischen Investoren." 2002 wären die ausländischen Direktinvestitionen noch sehr niedrig ausgefallen. In den letzten 18 Jahren habe die Türkei jedoch Direktinvestitionen in Höhe von 183,6 Milliarden Euro angezogen, so Varank.

Der Minister erklärte, dass aufgrund der Corona-Pandemie die ausländischen Investitionen um 40 Prozent gesunken seien. Im Nachgang zurPandemie würden sie jedoch wieder steigen. Handelsministerin Ruhsar Pekcan betonte, dass die Türkei viele junge und gut ausgebildete Arbeitskräfte habe, was zusätzlich ausländische Direktinvestitionen anziehen werde.

(an)

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