Türkei kontrolliert syrische Grenze mit Gas-Ballons

22.7.2020 12:00 Uhr, von Andreas Neubrand

Mit gasgefüllten Ballons, die der türkische Rüstungskonzern Aselsan herstellt, will die Türkei besser die syrische Grenze kontrollieren.

Das Karagöz-System ist in dem Grenzgebiet im Distrikt Reyhanli in der südlichen türkischen Provinz Hatay stationiert. Direkt gegenüber liegt die syrischen Stadt Idlib. Mit speziellen Weitwinkelkameras könne so eine Fläche von acht Quadratkilometern gescannt werden.

Mehrfach einsetzbarer Ballon

Der Ballon ist 17 Meter lang und erreicht eine Höhe von bis zu 500 Metern. Er dient der Überwachung und dem Sammeln von Daten. Außerdem verfügt er über ein Frühwarnsystem zum Schutz von Militärbasen.

Er kann an verschiedene Aufgaben mit unterschiedlichen Nutzlastoptionen angepasst werden. Zudem verfügt er über eine elektrooptische 360-Grad-Kamera.

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