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Türkei kontert Frankreichs Sanktions-Vorstoß

25.7.2020 13:31 Uhr, von Andreas Neubrand

Die Türkei lässt sich durch Sanktionen nicht bedrohen, sagte ein Sprecher des türkischen Außenministeriums am 23. Juli und konterte damit eine Erklärung des französischen Präsidenten Emmanuel Macron.

"Aussagen wie die von Macron sind ohne Wert für unser Land und seine Drohungen werden ohne Folgen bleiben", so Hami Aksoy. Damit reagierte er auf den Kommentar von Macron, der Sanktionen gegen die Türkei gefordert hat, weil er das Land beschuldigte, die Grenzen von Zypern zu missachten.

Frankreich verliere Anspruch auf Neutralität

Aksoy sagte, Frankreich verliere seinen Anspruch auf Neutralität und trage mit solchen Aussagen nicht zur Stabilität bei. Frankreich solle aufhören, sich größer zu machen als es ist und in Libyen keine Putschisten mehr unterstützen. Außerdem soll das Land aufhören so zu tun, als sei es der "Besitzer des Mittelmeers".

Vielmehr erwarte die Türkei, dass Frankreich endlich anfange, die legitime Regierung in Tripolis anzuerkennen und sich von Haftar abzuwenden.

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