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Türkei: Immobilienverkäufe im Juli auf Jahresbasis um 124 Prozent gestiegen

17.8.2020 21:02 Uhr

In der Türkei stieg der Hausverkauf im Juli im Jahresvergleich um 124,3 Prozent auf 229.357 Objekte an. 130.721 Käufe waren dabei über Hypotheken finanziert, was einen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr von 900,6 Prozent bedeutet, ergaben die Datensätze, die am Montag vom türkischen statistischen Amt TurkStat veröffentlicht wurden.

Immobilienverkäufe mit Hypothekenfinanzierung hatten einen Anteil von 57,0 Prozent an allen Objektveräußerungen in der Türkei. Andere Arten von Hausverkäufen in der Türkei beliefen sich auf 98.636, was einem Anstieg von 10,6 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres entspricht. Die Verkäufe neuer Objekte stiegen auf 67.937, was einem Anstieg von 74,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Die Verkäufe von Bestandsimmobilien in der Türkei stiegen gegenüber dem Vorjahresmonat um 155,0 Prozent auf 161.420.

2741 Immobilienverkäufe an Ausländer in der Türkei

In der Zeit von Januar bis Juli wurden 854.126 Immobilien verkauft, was einer Steigerung gegenüber 2019 von 40,5 Prozent entspricht. In der Zeit von Januar bis Juli betrug die Verkaufszahl von hypothekenbelasteten Objekten 397.095 und stieg um 313,9 Prozent. Bei anderen Arten von Verkäufen betrug die Stückzahl 457.031 und ging um 10,8 Prozent zurück. Die Zahl der in diesem Zeitraum verkauften Neuimmobilien stiegen um 8,4 Prozent auf 265.709. Der Anzahl veräußerter Bestandsimmobilien betrug 588.417 und stieg damit um 62,1 Prozent.

Die Hausverkäufe an Ausländer beliefen sich auf 2741, was einem Rückgang von 34,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Istanbul belegte hierbei den ersten Rang mit 1046 Verkäufen im Juli 2020. Auf Istanbul folgten Antalya mit 615 Verkäufen, Ankara mit 230, Mersin mit 101 und Yalova mit 88. In der Zeit von Januar bis Juli gingen die Hausverkäufe an Ausländer um 17,6 Prozent auf 17.003 zurück, was einem Rückgang von 29,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Im Juli kauften iranische Bürger 540 Objekte in der Türkei. Auf die Iraner folgten Iraker mit 388 Käufen, Russen mit 154, Afghanen mit 149 und Deutsche mit 143 Objektkäufen.

(ce)

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