DHA

Türkei: Immobilienkäufe im November um 18,7 Prozent rückläufig

15.12.2020 14:32 Uhr

Der Verkauf von Immobilien ist im November im Jahresvergleich zu November 2019 in der Türkei rückläufig gewesen. Insgesamt wurden 18,7 Prozent weniger Immobilien ge- und verkauft. Käufe von Immobilien mit Hypothekenbelastungen gingen gar um 44,3 Prozent zurück. Steigend ist jedoch der Kauf in der Türkei von Ausländern. Da stieg der Absatz um 24,4 Prozent im Jahresvergleich. Türkische Immobilien sind besonders bei Menschen aus dem Irak, dem Iran, Russland, Afghanistan und Kuwait beliebt. Das ergaben die Daten, die vom Statistikamt TurkStat am Dienstag veröffentlicht wurden.

In der Zeit von Januar bis November stieg der Verkauf von Hypothekenhäusern aufgrund niedrigerer Hypothekenzinsen um 98 Prozent auf 558.706 Objekte. In der Türkei ging der gesamte Immobilienmarkt im November im Jahresvergleich um 18,7 Prozent auf 112.483 Objekte zurück. Die Verkäufe von erstbezogenen Immobilien in der Türkei gingen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 25,0 Prozent auf 36.658 zurück, während die Verkäufe von Gebrauchtimmobilien verglichen mit 2019 um 15,2 Prozent auf 75.825 Objekte zurückgingen.

In der Zeit von Januar bis November wurden 393.335 Immobilien verkauft, was einen Anstieg von 21,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutet. In der Zeit von Januar bis November betrug der Absatz von Hypothekenobjekten 558.706 und stieg um 98,0 Prozent. Bei anderen Immobilien betrug die Stückzahl 834.629 und ging um 3,4 Prozent zurück.

Immobilienverkäufe an Ausländer stiegen im November um 24,4 Prozent

Laut Zahlen von TurkStat stiegen die Immobilienverkäufe an Ausländer im November im Jahresvergleich zu 2019 um 24,4 Prozent auf 4962 Objekte. Istanbul lag mit 2443 Verkäufen im November 2020 auf dem ersten Platz. Es folgte Antalya mit 893 Verkäufen, Ankara mit 297, Yalova mit 182 Objekten und Bursa mit 174 Immobilienverkäufen. In der Zeit von Januar bis November beliefen sich die Hausverkäufe an Ausländer auf 36.385, was einem Rückgang von 9,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht.

Im November kauften Iraker 876 Objekte in der Türkei und landeten auf dem ersten Rang. Auf Käufer aus dem Irak folgten Immobilienneubesitzer aus dem Iran mit 860 Käufen, Russland mit 434 Objekten, Afghanistan mit 203 Immobilien und Kuwait mit 202 Immobilienkäufen.

(ce)

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