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Türkei holt erkrankten Staatsbürger aus dem Sudan zurück

6.5.2020 15:33 Uhr, von Andreas Neubrand

Die Türkei hat am 5. Mai einen ihrer Staatsangehörigen zurückgeführt, der an Covid-19 erkrankt ist, aber im Sudan nicht behandelt wurde.

Mehmet Hanefi Aydin, 55, wurde aus dem Krankenhaus entlassen, obwohl er positiv auf das Virus getestet wurde und über Atembeschwerden klagte. Aydin kehrte mit einem Krankenwagen aus Khartum zurück, nachdem seine Kinder in den sozialen Medien um Hilfe ersucht hatten.

Das türkische Gesundheitsministerium reagierte prompt und holte den 55-Jährigen in die Türkei, wo er mittlerweile in Lehrkrankenhaus in Pendik auf der Intensivstation behandelt wird. "Wir sind gegen die Pandemie überall auf der Welt an der Seite unserer Bürger", schrieb Gesundheitsminister Fahrettin Koca am Mittwoch auf dem Kurznachrichtendienst Twitter.

(be)

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