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Türkei: Hochbetrieb auf den Marmara- und Prinzeninseln

2.8.2020 16:01 Uhr

Am dritten Tag des islamischen Opferfestes haben die meisten Menschen die Familienbesuche und Feierlichkeiten abgehakt und möchten etwas unternehmen. Da scheint ein Ausflug auf die nahegelegenen Prinzeninseln und die etwas weiter entfernten Marmarainseln ideal. Doch das dachte sich am Sonntag anscheinend halb Istanbul, beide Inselgruppen waren so gut besucht, wie schon lange nicht mehr.

Menschenmengen auf der Büyük Ada, der größten der Prinzeninseln (Bild: dha)

Fähren zu den Prinzeninseln kostenlos

Aufgrund der Bayramtage ist die Nutzung der Fähren zu den knapp 20 Kilometer vor Istanbul liegenden Prinzeninseln kostenlos, und das wollten viele Erholungssuchende nutzen. Bereits ab dem frühen Morgen war der Ansturm auf die Ableger groß, zum Teil bildeten sich lange Schlangen vor den Piers. Einige Besucher waren durch die Menschenmengen – und die fehlenden sozialen Abstände – so verunsichert, dass sie doch lieber wieder mit der nächsten Fähre zurückfuhren.


Lange Schlangen am Ableger in Kadiköy (Bild: dha)

Bevölkerung auf Marmarainseln verzehnfacht

Auch auf den Marmarainseln, die rund vier Stunden entfernt von Istanbul liegen, war es das betriebsamste Wochenende seit langem. Wie der Bürgermeister der Marmarainsel und den Inseln Avsa und Pasalimani am Sonntag erzählte, seien über die Feiertage zum Opferfest rund 150.000 Urlauber auf die Inseln gereist – das Zehnfache der normalen Bevölkerung.

Avsa lockt mit ihren wunderschönen Sandstränden (Bild: dha)

Die erste Wahl bei Besuchern war hierbei die Insel Avsa, die für ihre tollen Sandstrände bekannt ist. Die kleine Insel hat gerade einmal einen Durchmesser von rund vier Kilometern und ist eine der vier bewohnten Inseln der Gruppe.


Sonst leben auf Avsa gerade einmal 15.000 Menschen (Bild: dha)
(be)

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