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Türkei hebt FX-Transaktionsverbot von drei Banken auf

11.5.2020 15:35 Uhr

Die Türkei hat am 11. Mai die Verbote von Devisentransaktionen mit türkischer Lira für drei ausländische Banken - BNP Paribas, Citibank und UBS - aufgehoben. Das Verbot der FX-Transaktionen war am 07. Mai von der Bankenaufsicht erlassen worden. Nachdem die Banken ihre türkischen Lira-Verpflichtungen erfüllt hatten, wurden die Beschränkungen nach Angaben der türkischen Bankenregulierungs- und Aufsichtsbehörde aufgehoben.

Letzte Woche hat der Bankenwächter die drei Banken daran gehindert, Devisentransaktionen mit der türkischen Lira durchzuführen. Berichten zufolge hatten angeblich einige in London ansässige Finanzinstitute manipulative Angriffe zur Abwertung der türkischen Lira vorgenommen. Es sollen große Mengen an Fremdwährung mit Lira gekauft worden sein, die nicht gehalten wurden.

Die Untersuchungen zu den Transaktionen dieser Banken werden fortgesetzt. In der letzten Woche lag der Wechselkurs der Türkischen Lira zum US-Dollar bei einem historischen Tiefstand von 7,2692 TRY für den USD und drohte in Richtung 7,30 TL abzurutschen. Nach dem FX-Bann bewegt sich die Landeswährung der Türkei derzeit auf einem Level von 7,10 Lira für den Dollar.

(ce)

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