DHA

Türkei hebt Exportverbot für medizinisches Gerät auf

3.5.2020 22:06 Uhr

Die Türkei hat am 2. Mai die Exportbeschränkungen für medizinisches Gerät aufgehoben. Damit dürfen Länder wieder versorgt werden, bei denen es Engpässe basierend auf der Krise durch das Coronavirus und Covid-19 gibt. Das hat das Handelsministerium der Türkei per sofort verfügt.

Das Handelsministerium hob die Beschränkungen für den Verkauf von Atemschutzmasken, Intubatoren und Desinfektionsmitteln wie Ethanol für das Ausland gemäß einem im Amtsblatt veröffentlichten Dekret per sofort auf. Zuvor war der Verkauf solcher Waren entweder verboten worden oder er unterlag der Verpflichtung, die Genehmigung der türkischen Regierung einzuholen. Da aber ein hohes Maß an Eigenbedarf in der Türkei bestand, wurde die Erlaubnis nur sparsam erteilt.

Türkei deckt weltweit Versorgungsengpässe ab

"Diese Beschränkungen wurden vorübergehend als Reaktion auf die Pandemie eingeführt. Die Entscheidung, Exporte zuzulassen, spiegelt die wachsende Fähigkeit der Türkei wider, das Coronavirus einzudämmen", sagte ein Beamter des Präsidenten gegenüber ausländischen Medien.

Die Aufhebung der Beschränkungen stellt eine Chance für türkische Unternehmen dar, die ihre Produktionskapazitäten seit Beginn der Pandemie erheblich erhöht haben. Und das zu einer Zeit, in der viele Länder Schwierigkeiten hatten und weiterhin haben, eine angemessene Versorgung mit medizinischer Ausrüstung sicherzustellen. Im Gegensatz zu anderen Ländern mangelt es der Türkei nicht an Atemschutzmasken oder Masken generell.

(ce)

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