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Türkei hat weniger kurzfristige Auslandsschulden

21.5.2020 8:08 Uhr, von Andreas Neubrand

Nach offiziellen Daten vom 20. Mai belaufen sich die kurzfristigen Auslandsschulden der Türkei Ende März auf 108,48 Milliarden Euro.

Nach Angaben der Zentralbank der Republik Türkei verringerten sich die Auslandsschulden mit einer Laufzeit von einem Jahr oder weniger gegenüber dem März 2019 um 4 Prozent. Aufgeschlüsselt nach Währungen bedeutet dies 48,7 Prozent der Schulden sind in US-Dollar, 29,8 Prozent in Euro, 13,9 Prozent in türkischer Lira und 7,6 Prozent in anderen Währungen.

Mehr Ausländer halten türkische Lira

Der Bestand kurzfristiger Schulden der Banken lag dabei bei 49,17 Milliarden Euro und für die anderen Sektoren bei 51,73 Milliarden Euro. Der Rest des Betrages – ungefähr 7,59 Milliarden – gehört der CBRT.

Von der Seite der Kreditnehmer stieg die kurzfristige Verschuldung des öffentlichen Sektors um 3,4 Prozent auf 23,67 Milliarden Euro. Die kurzfristige Verschuldung des privaten Sektors fiel um 6,3 Prozent auf 77,22 Milliarden Euro.

Die Deviseneinlagen in Fremdwährungen der ansässigen Banken lag im März unverändert bei 19,28 Milliarden Euro. Die Deviseneinlagen ausländischer Banken gingen um 10,51 Milliarden zurück, was einem Rückgang um 17,5 Prozent entspricht. Die Einlagen, die Ausländer an türkischer Lira hielten, stieg um 7,4 Prozent auf 13,34 Milliarden Euro.

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