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Türkei: Große Löcher am Salda-See durch Besucheransturm

16.8.2020 17:14 Uhr

Der Salda-See in der Provinz Burdur – der auch den Beinamen "Die Malediven der Türkei" trägt - wurde am 1. Juni im Rahmen der Normalisierungsschritte in der Türkei wiedereröffnet. Seitdem kamen fast 250.000 Besucher aus dem In- und Ausland – und einige von ihnen sorgten für Beschädigungen an den Ufern des Sees.

Ein Mann nimmt ein (verbotenes) Schlammbad und wird ermahnt (Bild: dha)

Der Salda-See, der von der US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtbehörde NASA bescheinigt kriegte, eine ähnliche Mineralformation und geologische Struktur wie der Jezero-Krater auf dem Mars zu haben, soll nämlich auch gut für die Schönheit sein. Besser gesagt soll der Schlamm an den Ufern eine heilende und verschönernde Wirkung auf die Haut haben. Und weil zu viele Personen gerade im Bereich der "Weißen Inseln" am See nach dem Schlamm gruben, bildeten sich dort große Löcher, gegen die nun angegangen wird.


Die "durchlöcherten" Bereiche wurden abgesperrt (Bild: dha)

Bereiche gesperrt und Kontrollen verschärft

Die Löcher an den Ufern des Sees wurden nun mit Bändern abgegrenzt und für Besucher gesperrt. Zudem wurden Jandarma-Teams eingesetzt, die an den Ufern patrouillieren und die Gäste darauf aufmerksam machen, dass es verboten ist, Sonnenliegen- und Stühle aufzustellen, Feuer zu machen, Zelte zu errichten, kosmetische Produkte wie Shampoo und Seife zu verwenden, und Sand und Schlamm aus dem See und vom Ufer zu nehmen, um Schlammbäder zu machen. Auch das Rauchen bleibt weiterhin am See verboten. Bei Zuwiderhandlungen drohen Geldstrafen.

(be)

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