DHA

Türkei: Galatasaray Istanbul erfüllte finanzielle Vorgaben der UEFA

8.8.2020 13:05 Uhr

Der europäische Fußballverband UEFA teilte am 7. August mit, dass der türkische Rekordmeister Galatasaray Istanbul in der letzten Saison die Vorgaben erfüllt habe, die im Rahmen vom Financial Fairplay (FFP) auferlegt wurden. Neben den Löwen standen auch FK Kairat Almaty und Maccabi Tel Aviv unter Beobachtung. Wie der türkische Klub, haben auch die Vereine aus Kasachstan und Israel die Vorgaben erfüllt.

"Die Untersuchungskammer des CFCB (Club Financial Control Body) stellte fest, dass Galatasaray Istanbul, FK Kairat Almaty und Maccabi Tel Aviv FC die für die Saison 2019/20 vereinbarten Ziele eingehalten haben. Diese Klubs werden in der Saison 2020/21 für die europäischen Wettbewerbe startberechtigt bleiben ", teilte die UEFA in einer Erklärung mit. Der CFCB überwacht die Clubs finanziell, um sicherzustellen, dass sie nicht mehr Geld ausgeben, als sie verdienen. Diese Maßnahme soll den Teams helfen, finanzielle Probleme langfristig zu vermeiden.

Europäische Vereine sind angehalten, die Kriterien des Financial Fairplay einzuhalten, welche Break-Even-Ziele, sportliche Maßnahmen und finanzielle Beiträge umfassen. Der Fußballverband kann Vereine bestrafen oder sanktionieren, wenn sie die finanziellen Kriterien nicht erfüllen.

Meister Basaksehir hat die Vereinbarungen nicht erfüllt

Die UEFA teilte ebenso mit, dass der türkische Meister Medipol Basaksehir "die Break-Even-Anforderung nicht erfüllt hat", und unterzeichnete für den den Verein eine neue Vergleichsvereinbarung für die Spielzeiten 2020/21, 2021/22, 2022/23 und 2023/24. Laut der neuen Vereinbarung darf der frischgebackene türkische Meister im Jahr 2020 "maximale Break-Even-Defizite von zehn Millionen Euro ausweisen". Der Klub habe sich verpflichtet, sein Konto bis zur Saison 2023/24 vollständig auszugleichen.

"Basaksehir verpflichtet sich, einen finanziellen Gesamtbeitrag von bis zu 1,5 Millionen Euro zu zahlen, der von den Einnahmen aus der Teilnahme an UEFA-Wettbewerben einbehalten wird. Von diesem Betrag werden 300.000 Euro vollständig ausgezahlt. Der Zahlung des Restbetrages von 1,2 Millionen Euro ist abhängig von der Einhaltung der in der Vergleichsvereinbarung festgelegten Break-Even-Ziele durch den Verein", heißt es in der Erklärung der UEFA.

(ce)

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