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Türkei fordert stärkeren Kampf gegen Social-Media-Hacker

27.7.2020 18:45 Uhr

Die Türkei fordert die G20-Minister für digitale Wirtschaft dazu auf, mehr für die digitale Sicherheit von Social-Media-Plattformen zu tun.

Die jüngsten Hacker-Attacken auf hochkarätige Twitter-Accounts zeige deutlich, "dass Technologieriesen durch diese Angriffe ein enormes Problem bekommen können“, sagte Mustafa Varank, türkischer Minister für Technologie und Industrie, auf dem virtuellen G20-Treffen der Minister für digitale Wirtschaft. Die Hacker-Attacken würden für eine "ausufernde globale Unordnung" sorgen, ergänzte Varank. "Deshalb müssen wir das Thema auf die Tagesordnung setzen."

Mehrere prominente Konten gehackt

In letzter Zeit waren mehrere prominente Twitter-Accounts gehackt worden, darunter die vom ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama, von Tesla-Boss Elon Musk sowie US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden. Auf den gekaperten Accounts wurde unter anderem fälschlicherweise um Bitcoin-Spenden gebeten. Twitter sperrte daraufhin sämtliche gehackte Konten.

Varank betonte, dass während der Corona-Pandemie führende Technologie-Unternehmen auf die Sicherheit im Internet angewiesen sind. Gerade für Großfirmen, die im medizinischen Sektor - sei es in der Diagnostik oder in der akuten Behandlung - tätig sind, seien Falschinformationen fatal. Das führe letztlich zu einem Misstrauen in der Bevölkerung und behindere den Kampf gegen die Corona-Pandemie, so Varank.

(bl)

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