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Türkei: Fitch sieht für 2021 verbessertes Kreditumfeld in Schwellenländern

21.1.2021 9:31 Uhr

Die internationale Ratingagentur Fitch Ratings kündigte an, dass das Kreditumfeld für Schwellenländer in diesem Jahr aufgrund der Stärkung des Kapitalflusses, des Anstiegs der Rohstoffpreise und der Abschwächung des US-Dollars günstiger sein wird. Im Bericht wurden positive Schritte zur Wiederherstellung der Glaubwürdigkeit der Maßnahmen in Bezug auf die türkische Geldpolitik dargelegt.

Im Fitch Ratings-Bericht wurde prognostiziert, dass das wirtschaftliche Wachstum und die Rohstoffpreise in den Schwellenländern in diesem Jahr voraussichtlich steigen werden. Zudem sei von einem verstärkten Kapitalfluss auszugehen. Fitch weist darauf hin, dass die genauen Auswirkungen von Covid-19 und der Einführung des Impfprozesses auf die Entwicklungsländer noch ungewiss seien. Fitch betont, dass die Haushaltsdefizite und die Staatsverschuldung in diesen Volkswirtschaften zugenommen haben.

In dem Bericht hielt die Ratingagentur zudem fest, dass der Anstieg der Arbeitslosigkeit, die Verschlechterung der sozialen Indikatoren und das Wachstum des Einkommensungleichgewichts in Entwicklungsländern den Grund für politische Schocks darstellten. Die Zahl, der von Fitch Ende 2019 mit negativen Aussichten bewerteten Entwicklungsländer, ist Anfang 2021 auf 29 gestiegen ist. In dem Bericht wurde sich auch auf die türkische Wirtschaft bezogen. Fitch Ratings Director Douglas Winslow schrieb, man müsse die Wirtschaftsverwaltung etwas "orthodoxer" gestalten, um die Inflation zu senken. Man verortet ebenso eine Verbesserung im Punkt der Glaubwürdigkeit durch die Straffung fiskalpolitischer Maßnahmen.

(ce)

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