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Türkei: Fischer fängt hochgiftigen Fisch in der Touristenregion Kusadasi

22.5.2020 23:35 Uhr

In Kusadasi, in der türkischen Provinz Aydin, hat ein Fischer namens Mustafa Irkas (66) eine große Beute gemacht, indem er einen der hochgiftigen Feuerfische gefangen hat.

Der zu den Skorpionfischen gehörende Feuerfisch ist der Giftigste seiner Art und zumeist im indischen Ozean zu finden. Doch beim Reinigen seines Bootes entdeckte Irkas den Fisch am Meeresgrund in der Touristenregion Kusadasi, in der Provinz Aydin an der Ägäisküste. Schnell griff Irkas nach seiner Harpune und erlegte den giftigen Meeresbewohner mit etwas Glück.

Fischer Mustafa Irkas (Bild: dha)

Irkas hatte so einen Fisch noch nie zuvor gesehen, informierte aus diesem Grund die örtliche Naturschutzorganisation „EKODOSD“ in Kusadasi, die sich mit Tieren dieser Art beschäftigen.

Der Feuerfisch im Untersuchungslabor der EKODOSD (Bild: dha)

Laut Angaben von EKODOSD können Feuerfische verzehrt werden, da sich ihr Gift nur an den Dornen und Giftdrüsen finden lassen. Das Zubereiten dieser Fischart erfordert allerdings extreme Sorgfalt und Beherrschung. Wenn man die Zubereitung beherrscht und sich nicht an den Dornen verletzt, was zu Muskellähmungen führen kann und von der Schmerzfrequenz rund "300 Bienenstichen" ähnelt, dann ist der Fisch eine absolute Delikatesse.

Die Feuerfisch-Population hat in den letzten Jahren in der Mittelmeerregion stark zugenommen. Um eine Invasion der gefährlichen Fische an den Stränden zu vermeiden, unterstützen viele Länder weltweit das Fischen der Feuerfische. Was kann man also gegen den Feuerfisch tun, der oft mehrere Jahrzehnte alt wird, weil er kaum echte Fressfeinde im Meer hat? Ihn jagen und essen! Vielleicht schon im kommenden Türkei-Urlaub?

(gi)

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