Hürriyet

Türkei exportiert Strom in den Irak

29.12.2020 15:31 Uhr

Die Türkei beginnt mit dem Export von Strom in den Irak. Die türkische Regulierungsbehörde für den Energiemarkt (EMRA) hat am 28. Dezember den Stromexport in den Irak mit der Silopi-Zakho-Übertragungsleitung genehmigt.

EMRA hatte letzten Monat Anträge zum Export von Strom erhalten, was zu einer Änderung der Stromversorgungslizenzen bei Aksa Aksen, Enerji Ticareti A. S. führte. Lieferungen ins Ausland, d. h. in den Irak, müssen den türkischen Binnenmarkt berücksichtigen. Basierend auf den geänderten Lizenzen werden die Exporte von 150 Megawatt (MW) am Montag in den Irak beginnen und bis zum 1. November 2021 laufen.

Türkei wird zum Exporteur von Strom

"Früher war die Türkei ein Stromimporteur, heute ist das Land ein Stromexporteur", sagte EMRA-Chef Mustafa Yilmaz gegenüber der Agentur Anadolu. "Unser grenzüberschreitender Stromhandel wächst weiter und ich denke, dass das Volumen im Jahr 2021 weiter zunehmen wird", fuhr Yilmaz fort.

Nach Bulgarien, Griechenland und Georgien, wohin die Türkei im vergangenen Jahr 2,8 Milliarden Kilowattstunden Strom exportierte, wird der Irak das vierte Exportziel abbilden. Die derzeit installierte Stromkapazität der Türkei erreichte in diesem Jahr 95.000 MW, wovon mehr als die Hälfte aus erneuerbaren Energien erzeugt wurde. Die installierte Kapazität beträgt 49.000 MW, in diesem Jahr kommen rund 4.700 MW hinzu.

(an)

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