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Türkei exportiert Schutzkleidung und Masken für 900 Millionen Euro

16.11.2020 9:01 Uhr

Die türkische Bekleidungsindustrie hat flexibel und schnell auf die Anforderungen des Marktes reagiert und in den ersten zehn Monate des Jahres Schutzkleidung wie auch Masken im Gegenwert von 900 Millionen Euro weltweit exportiert. Und das Geschäft wird weiterhin laufen, denn nach jüngsten Zahlen haben sich bisher weltweit 51 Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Experten sehen Masken und Schutzkleidung als die effizientesten Maßnahmen gegen das Virus an.

Nach Angaben des Istanbuler Verbandes der Konfektions- und Bekleidungsexporteure (IHKIB) wurde im Zeitraum Januar bis Oktober 2020 ein Exportvolumen von 900 Millionen Euro realisiert. Die meisten Exporte von medizinischen Masken im Wert von 17,3 Millionen Euro gingen nach Frankreich. Darauf folgen Deutschland 16,6 Millionen Euro, China mit 11,2 Millionen Euro, Libyen mit 11,06 Millionen Euro, England mit 10,1 Millionen Euro, Rumänien mit 9,5 Millionen Euro, Spanien mit 7,5 Millionen Euro, Kuwait 7,2 Millionen Euro, Holland mit 6,6 Millionen Euro und Italien mit 4,1 Millionen Euro.

Im Bereich der Schutzkleidung lesen sich die Topabnehmer weltweit wie folgt: Es führen die USA mit 127,1 Millionen Euro, Deutschland mit 110,7 Millionen Euro, Holland mit 79,9 Millionen Euro, England 72,3 Millionen Euro, Kanada mit 32,4 Millionen Euro, Spanien mit 31,5 Millionen Euro, Italien mit 29,1 Millionen Euro, Katar mit 23,8 Millionen Euro, Rumänien mit 19,3 Millionen Euro und Belgien mit 13,4 Millionen Euro.

Der IHKIB-Vorsitzende Mustafa Gültepe teilte mit, dass die hohe Wertschöpfung der Bekleidungsindustrie dazu betrüge, Beschäftigung zu sichern und den Export weiterhin anzukurbeln. Gültepe erklärte weiter, dass der Sektor während der Epidemie seine Arbeitsgeschwindigkeit, seine Flexibilität und sein Potenzial deutlich bewiesen habe. "Wir haben unsere monatlichen Exportrekorde im Juli und Oktober gebrochen. Im Oktober erreichten wir unser höchstes Exportvolumen. Im August wurden wir zum ersten Mal nach fünf Jahren zum Sektor mit der höchsten Exportquote. Bei den Exportquoten der ersten zehn Monate liegen wir nur 5,8 Prozent hinter dem Vorjahr. Wir gehen davon aus, dass wir die Lücke in den nächsten zwei Monaten schließen und 2019 ein Volumen von 14,9 Milliarden Euro erreichen werden."

(ce)

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