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Türkei erkämpft zuhause Remis nach Rückstand gegen Serbien

14.10.2020 22:48 Uhr, von Chris Ehrhardt

Beide Teams – die Türkei und Serbien – standen in der Partie bereits in der Nations League Liga B Gruppe 3 mit dem Rücken zur Wand. Wer das Spiel verlieren würde, für den wären die kommenden Spiele bedeutungslos. Und nach einer eher müden ersten Hälfte gab es in der zweiten Hälfte guten Fußball. Da operierten zwei Teams auf Augenhöhe, die sich richtig reinhängten. Und die Türkei drehte einen 0:2-Rückstand in Istanbul zu einem leistungsgerechten Remis.

In Istanbul legte die Türkei in den ersten Minuten recht gut vor und zeigte sich druckvoll. Es wurde auch eine Torchance herausgespielt, aber der Erfolg blieb aus. Und ab der 10. Minute schien irgendwie die die Luft raus, denn den Zug zum Tor, den ließ die Milli Takim aus dem Nichts vermissen. Dadurch wurde Serbien stärker und nutzte die Inaktivität der Türkei in der 21. Minute gnadenlos aus. Mihailo Ristic dribbelte auf der linken Seite und seine Flanke nach innen fand in der Box Sergej Milinkovic-Savic, der Hasan Ali Kaldirim locker übersprang und mit brutaler Präzision knapp neben dem rechten Pfosten einköpfte – 0:1. In der Folge fand die Türkei kein Mittel, das Spiel wieder zu kontrollieren. So plätscherte das Spiel dann bis zur Halbzeit runter und die Türkei ging mit dem knappen Rückstand in die Kabine.

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Zweite Hälfte weit besser als erste 45 Minuten

Und in der zweiten Hälfte ging es zuerst negativ weiter. Sergej Milinkovic-Savic holte in der 48. Minute einen Elfer raus und zu dem trat Aleksandar Mitrovic an, der den Ball eiskalt versenkte – 0:2. War es das? Nein, denn nun schien die Türkei tatsächlich wach zu werden. Es wurde mehr gedrückt und ganz entscheidend daran beteiligt war Hakan Calhanoglu. In der 56. Minute großes Gewusel, Kenan Karaman brachte den Ball zu Calhanoglu und der reagierte blitzschnell – 1:2 und wieder Hoffnung für die Türkei. Doch fast das 1:3, denn Aleksandar Mitrovic zog fast von der Torlinie links ab und Mert Günok lenkte den Ball an den Pfosten – das war knapp. Doch die Türkei drückte weiter.

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Und der Druck wurde in der 76. Minute belohnt. Hakan Calhanoglu versuchte es mit einem Schuss auf die Kiste, der aber abrutschte und als Aufsetzer hoch in die Box trudelte. Da löste sich Ozan Tufan und stocherte den Ball an Keeper Marko Dmitrovic vorbei in die Maschen – 2:2. Nun war es ein Match auf des Messers Schneide. Die Türkei drückte, Serbien konterte. Und in der 81. Minute hätte es fast gescheppert, als Darko Lazovic flankte und Mitrovic köpfte, aber Merih Demiral den Ball von der Linie kratzte. Es war auf beiden Seiten alles offen und das Spiel weit besser als in den eher schläfrigen ersten 45 Minuten. In 90. Minute musste Burak Yilmaz dann vom Feld, als er in der eigenen Hälfte foulte und die zweite Gelbe kassierte. Dadurch wurde es nochmals eng in den zwei Minuten Nachspielzeit für die Türkei, aber es blieb beim 2:2 – ein Ergebnis, das keinem Team weiterhilft.

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