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Türkei ergreift weitere Maßnahmen zum Schutz vor Coronavirus

27.2.2020 23:24 Uhr

Die Türkei versucht weiterhin alles, um ein Ausbrechen und Ausbreiten der neuartigen Coronavirus-Erkrankung im Land zu verhindern. Am Grenzübergang Kapiköy zum Iran lässt man nun aus Vorsichtsmaßnahmen ein Feldlazarett errichten, in dem möglicherweise infizierte Menschen isoliert werden können.

Und auch am Grenzübergang Dilucu, welcher die Provinz Igdir mit der aserbaidschanischen Exklave Nachitschewan verbindet, wurde ein kleines Feldkrankenhaus errichtet, in welchem sich Reisende zunächst untersuchen lassen können.

Größter Grenzübergang im Osten: Kapiköy

Aufgrund der rasanten Ausbreitung des Coronavirus im Iran hat die Türkei bereits vor einigen Tagen die Grenzen zum Nachbar geschlossen. Nur Iraner, die aus der Türkei in ihre Heimat zurückwollen, können augenblicklich die Grenzen passieren. Sobald das Feldlazarett in Kapiköy fertiggestellt werde, dürfen Türken aus dem Iran wieder einreisen, müssen sich aber zunächst im Feldlazarett untersuchen lassen und für 14 Tage in Quarantäne begeben.

Aufbauarbeiten in vollem Gange

Der Grenzübergang zwischen der türkischen Provinz Van und dem Iran ist einer der am stärksten frequentierten Übergänge. Dementsprechend arbeiten die Behörden mit Hochdruck an der Errichtung des Feldkrankenhauses. Bei zehn Grad minus wurde eine Fläche innerhalb des Zollbereichs vom Schnee freigeräumt, um dort das Feldlazarett zu errichten.

(be)

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