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Türkei: Erdgasimporte aus Russland und dem Iran rückläufig

24.8.2020 18:31 Uhr, von Andreas Neubrand

Die türkischen Erdgasimporte aus dem Iran und Russland gingen im ersten Halbjahr dieses Jahres gegenüber dem Zeitraum des vergangenen Jahres um 44,8 Prozent bzw. 41,5 Prozent zurück. Dies geht aus Daten der Energiemarktregulierung hervor.

Die türkischen Erdgasimporte gingen von Januar bis Juni dieses Jahres um 3,5 Prozent auf 22,5 Milliarden Kubikmeter (bcm) zurück. Von dieser Menge importierte die Türkei 12,1 Milliarden bcm über Piplines und 10,3 bcm als Flüssigerdgas (LGN).

Hauptlieferanten waren Aserbaidschan und Algerien

Die Importe über Pipelines gingen um 22,8 Prozent zurück, während die LGN-Importe um 44,8 Prozent zunahmen. Der Hauptlieferant in diesem Jahr war Aserbaidschan mit 5,44 Milliarden bcm. Dies entspricht einer Steigerung von 23,4 Prozent, gegenüber dem gleichen Zeitraum 2019.

Der Hauptlieferant von LNG war Algerien mit 2,99 Milliarden bcm, gefolgt von Katar mit 2,85 Milliarden bcm. An dritter Stelle lagen die USA mit 2,16 Milliarden bcm.

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