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Türkei: Entlassungsverbot wird um weitere drei Monate verlängert

9.6.2020 22:44 Uhr

Anfang April erließ die türkische Regierung im Rahmen der Maßnahmen zum Kampf gegen das Coronavirus ein Entlassungsverbot für Arbeitgeber. In dieser Zeit durften keine Mitarbeiter entlassen werden – die einzige Möglichkeit für sie war, ihre Angestellten in unbezahlten Urlaub zu schicken. Dieses Entlassungsverbot wurde nun um weitere drei Monate verlängert.

Unter dem Projekt "Beschäftigungs-Schild" werde mit dieser Entscheidung auch die Zahlung an Arbeiter in unbezahltem Urlaub von täglich 39,24 Lira (ca. 5,10 Euro) aus dem Arbeitslosenfonds weitergezahlt werden, wie der türkische Präsident Erdogan am Dienstagabend nach der Kabinettssitzung verkündete.

Prämien für den Übergang von Kurz- auf Vollarbeit

Viele Unternehmer mussten mit dem Beginn der Pandemie und den daraus folgenden Ausgangsverboten und Sperren ihre Angestellten in die Kurzarbeit schicken. Wer nun wieder hochfahren würde, kann mit Prämien vom Staat rechnen, die ihn in dieser Phase unterstützen sollen.

Und auch, wer neue Mitarbeiter einstellt, kann sich über Unterstützungen vom Staat freuen. Pro neueingestelltem Mitarbeiter gibt es bis zum 30. September jeweils 1732 Lira (ca. 225 Euro). Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan könne diese Regelungen bis zum 30. Juni 2021 in Dreimonatsabständen verlängern.

(be)

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