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Türkei drängt auf ein Ende der Provokationen

27.7.2020 7:41 Uhr

Die Türkei forderte am 26. Juli ein Ende von Provokationen wie dem Verbrennen der türkischen Flagge in Griechenland wegen der Umwandlung der Hagia Sophia in eine Moschee und verurteilte die Tat nach Angaben des Verteidigungsministeriums "scharf".

"Wir verurteilen und verdammen nachdrücklich das Verbrennen der türkischen Flagge im griechischen Thessaloniki", so ein Posting des Ministeriums auf dem Kurznachrichtendienst Twitter. Man erwarte, dass "solche und ähnliche Provokationen und Belästigungen sofort beendet werden", hieß es,

Brennende Flaggen in Thessaloniki

Eine Gruppe rechtsextremer Demonstranten verbrannte am späten Freitag in Thessaloniki türkische Flaggen, um gegen die Wiedereröffnung der Großen Moschee der Hagia Sophia zum Gottesdienst in Istanbul zu protestieren. Die griechische Regierung verurteilte die Tat bereits. "Wir verurteilen kategorisch jede Aktion, die ein nationales Symbol eines Landes entweiht, in diesem Fall der Türkei", sagte das griechische Außenministerium in einem Tweet.

Tausende Menschen nahmen an dem Freitagsgebet in der Hagia Sophia sowohl innerhalb als auch außerhalb der historischen Moschee teil.

(be)

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