Hürriyet

Türkei dominiert Fischfang im Mittelmeer und Schwarzen Meer

19.12.2020 22:13 Uhr

Die Türkei führt den Fischfang im Schwarzen Meer und dem Mittelmeer an. Das Land ist unter den ersten sechs der 24 Mitgliedsländern der Allgemeinen Fischereikommission für den Mittelmeerraum (GFCM). Dies geht aus dem Zweijahresbericht vom 14. Dezember hervor.

Laut dem Bericht "Zustand der Mittelmeer- und Schwarzmeerfischerei" (SoMFI 2020) dominieren die Türkei mit Tunesien, Italien, Griechenland, Ägypten und Algerien den Sektor.

Über 15.000 Schiff unter türkischer Flagge

2019 hatte die Türkei 15.352 Schiffe im Mittelmeer und im Schwarzen Meer im Einsatz. Insgesamt operieren 87.600 Schiffe in im Mittelmeer und dem Schwarzen Meer. "Allein vier Länder – die Türkei, Tunesien, Griechenland und Italien – machen 60 Prozent der gesamten Fischereiflotte aus", so der Bericht.

Insgesamt wurden 2018 1,1 Millionen Tonnen Fische (ohne Thunfisch) gefangen. "Die Türkei ist dabei mit 274.000 Tonnen (23,3 Prozent) der Hauptproduzent, gefolgte von Italien mit 178.700 Tonnen (15,2 Prozent), Algerien mit 103.000 Tonnen (8,8 Prozent).

Die Gesamteinnahmen der Fischerei wurden 2018 auf 2,94 Milliarden Euro geschätzt. In dem Sektor arbeiten 785.000 Menschen.

(an)

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