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Türkei diskutiert Lage in Libyen mit Russland und der EU

24.7.2020 16:16 Uhr, von Andreas Neubrand

Die Türkei hat die Gespräche mit Russland und der EU über einen dauerhaften Waffenstillstand in Libyen intensiviert. Hintergrund ist die Mobilmachung beider Parteien, um die strategisch wichtige Stadt Sirte unter Kontrolle zu bringen.

Am 23. Juli führte der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu Telefongespräche mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow und dem Top-Diplomaten der EU, Josep Borrell.

Arbeitsgruppe zum Thema Libyen geplant

Mit seinem russischen Kollegen vereinbarte Cavusoglu die Bildung einer Arbeitsgruppe und weitere Gespräche zum Thema Stabilität in Libyen.

Auch mit Borrell besprach er die Situation in Libyen. Darüber hinaus diskutierten sie auch die Spannungen im östlichen Mittelmeer. "Wir haben uns darauf geeinigt, die Spannungen abzubauen und uns vor dem informellen Gymnich Council zu treffen."

Waffenstillstand ist notwendig

Davor hatte Borrell mit dem Premierminister Libyens, Fayez al-Sarraj gesprochen und diesen zu einem schnellen und glaubwürdigen Waffenstillstand gedrängt. Nur so könne in der Region die Ölförderung wieder aufgenommen werden.

Mit Lawrow diskutierte er auch die Eskalationen an der armenisch-aserbaidschanischen Grenze. Die beiden Länder bekräftigten auch in diesem Konflikt zusammenarbeiten zu wollen.

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