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Türkei: Die Erde bebt weiter

23.2.2020 23:35 Uhr

Am Sonntagabend ist es im türkisch-iranischen Grenzgebiet erneut zu einem Erdbeben der Stärke 5,9 gekommen. Nach dem Erdbeben am Morgen, bei dem mindestens neun Menschen auf der türkischen Seite in der Provinz Van getötet wurden, scheint es diesmal zu keinen Schäden, Verletzten oder gar Toten gekommen zu sein.

Nach beiden Beben kam es zu etlichen Nachbeben, manche in einer Stärke von bis zu 4,2. Insgesamt bebte die Erde in der Grenzregion zur iranischen Provinz West-Aserbaidschan über fünfzigmal. Der türkische Innenminister Süleyman Soylu ist am Sonntagabend in die betroffene Region im Baskale Distrikt in der Provinz Van gereist und hat dort die Verletzten im Krankenhaus besucht.

Erdbeben der Stärke 4,5 in Manisa

Auch in Manisa kam es am Sonntag erneut zu einem Beben der Stärke 4,5 (4,8 laut des Rasathane Erdbeben-Instituts der Bogazici Universität Istanbul). Das Beben mit dem Epizentrum in der Nähe des Akhisar Distrikts konnte nicht nur in der Provinzhauptstadt Manisa, sondern bis Izmir und Bursa gespürt werden. Nur wenige Minuten später gab es ein zweites Beben der Stärke 3,5.

Das Epizentrum des Bebens lag erneut in Akhisar, Manisa (Bild: dha)

In Manisa leben nach dem Erdbeben am 22. Januar viele Bewohner in Notunterkünften und Zelten.

(Berna Ehrhardt)

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