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Türkei: Corona-Impfstoff verursacht nur leichte Nebenwirkungen

24.9.2020 12:45 Uhr

Ein potenzieller COVID-19-Impfstoff, der von China entwickelt wird, und seit fünf Tagen an Menschen getestet wird, habe nur leichte Nebenwirkungen bei den Freiwilligen ausgelöst, erklärte Professor Murat Gökova von der Hacettepe-Universität in Ankara.

Die dritte Phase der Versuche am Menschen mit dem Impfstoff begann vor fünf Tagen und wurde laut Prof. Gökova 20 Gesundheitsmitarbeitern verabreicht, die sich freiwillig gemeldet haben. .

"Nur geringfügige Nebenwirkungen"

„Wir haben keine schwerwiegenden, sondern nur geringfügige Nebenwirkungen des Impfstoffs bei den Freiwilligen beobachtet, wie beispielsweise Reaktionen an der Injektionsstelle und Müdigkeit. Solche Nebenwirkungen verursachen jedoch alle Impfstoffe", fügte er hinzu.

Die Freiwilligen werden genau überwacht und routinemäßig untersucht, stellte Gökova fest. In der Versuchsphase sollen rund 1200 Gesundheitsmitarbeiter an 25 Zentren einschließlich dem Hacettepe-Krankenhaus den Impfstoff injiziert bekommen. "Der Test kann diese Woche in einigen Einrichtungen in Istanbul beginnen." Nach Abschluss der Impfung von Gesundheitspersonal werden laut Gökova weitere Freiwillige in die Testversuche einbezogen.

Testversuch dauert rund sieben Monate

Der Impfstoff wird im Abstand von zweimal 14 Tagen verabreicht. "Dieser [Testversuch] wird ein langer Prozess sein und etwa sieben Monate dauern. Wir stehen erst am Anfang“, betonte Prof. Gökova.

In Bezug auf die Impfstoffentwicklung in der Türkei stellte Gökova fest, dass die Arbeiten für einen potenziellen Impfstoff noch in einem frühen Stadium sind. "Wir sind noch in der Tierversuchsphase", sagte er. Die Türkei habe zudem die Erlaubnis für Testversuche für einen Impfstoff erteilt, der von Pfizer entwickelt wird.

(be)

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