Hürriyet

Türkei: Chinesische Firma wirft Auge auf Bayburts Bernsteinreservat

21.11.2020 16:46 Uhr

Ein chinesisches Unternehmen strebt an, den Bernstein zu kaufen, den Dorfbewohner in der nordöstlichen Provinz Bayburt jahrelang verbrannt hatten, da sie dachten, es handele sich um Anzündholz.

Das chinesisches Schmuckdesignunternehmen Huoruo Industry Group ist zu einem potenziellen Käufer für das natürliche Bernsteinreservat geworden, das 2018 im Dorf Aydincik in Bayburt entdeckt wurde.

Heytam Haalak, der Lizenznehmer des Bernsteinreservats, gab bekannt, dass eine vorläufige Vereinbarung mit dem Unternehmen unterzeichnet wurde. Er berichtete: "Sie [das Unternehmen] mochten unser Produkt und nahmen Proben. Wir haben eine vorläufige Vereinbarung getroffen. Danach wird die Arbeit fortgesetzt."

Bernstein im Buddhismus

Shao Gunag Hui, der Manager der chinesischen Firma, wies darauf hin, dass Bernstein einen wichtigen und heiligen Platz im buddhistischen Glauben einnimmt, und fügte hinzu, dass es im Buddhismus als heilig angesehen wird.

"Der Bernsteinmarkt in China ist riesig. Etwa 75 Prozent des weltweit abgebauten Bernsteins werden nach China geschickt", so die Angaben von Shao. Er betonte, dass Bernstein in China hauptsächlich für Schmuck, in Tempeln oder als Beruhigungsmittel in der Pharmaindustrie verwendet wird.

Anlage des Unternehmens in Bayburt?

Der Manager gab auch an, dass es eine Möglichkeit gibt, in Bayburt eine Anlage einzurichten, um den extrahierten Bernstein zu verarbeiten und direkt nach China zu senden.

Bernstein wird von der Antike bis zur Gegenwart als Edelstein geschätzt und zu einer Vielzahl von Dekorationsgegenständen auf der ganzen Welt verarbeitet. Es wird auch als Heilmittel in der Volksmedizin verwendet.

(gi)

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