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Türkei: Boho-Urlaub in Cirali und Alacati

5.6.2020 16:48 Uhr

Ob Sie als Familie oder Paar einen Sommerurlaub fernab des All-Inclusive-Rummels verbringen möchten – in der Türkei ist es möglich.

Auch Single-Reisende sind in Cirali und Alacati in entspannter Gesellschaft.

Das Backpacker-Paradies

Wandern und Radfahren ist rund um den kleinen Ort Cirali in der Provinz Antalya ebenso gut möglich wie Wassersport und das Sonnenanbeten. Im Unterschied zu anderen Urlaubsorten wird in Cirali jedoch auf Umweltschutz geachtet. So wurde der Ort zum türkischen Pionier für Nachhaltigkeit im Tourismus. Das ihn umgebende Tal steht seit einigen Jahren unter Naturschutz und ist auch als Olympos-Nationalpark bekannt.

Feuerfelder von Chimaira (Bild: imago images / Westend61)

Namensgeber war die nahegelegene antike Stadt Olympos, die im Land als eine der imposantesten ihrer Art gilt. Sie ist auch eine Station des populären Lykischen Weges, auf dem nach Herzenslust gewandert werden kann. Ein anderer Wanderweg führt von Cirali aus zu den schon in der Antike bekannten Feuerfeldern von Chimaira, an denen man abends zum Picknicken und Musizieren zusammenkommt.

Strand von Cirali (Bild: imago images/ Westend61)

Der Strand von Cirali gilt als einer der schönsten der Türkei. Er liegt in einer von Felswänden eingeschlossenen Bucht. Wer gern Spaziergänge zum Sonnenuntergang unternimmt und danach in den Sternenhimmel schaut, wird dieses vier Kilometer lange Paradies lieben.

Unterkunft bieten Holzbungalows oder herkömmliche Ferienwohnungen, die von Familien betrieben werden. Die Speisen, die man in Cirali serviert bekommt, werden frisch zubereitet, aus Zutaten, die im eigenen Garten oder Gewächshaus wachsen. Echt außergewöhnlich übernachtet es sich im Baumhaushotel. Die Zimmer sind zwar einfach ausgestattet, bieten aber dennoch Annehmlichkeiten wie Duschen und Toiletten.

Vintageflair und Boho-Chic

Deutlich komfortabler, aber gewiss nicht verschwenderisch luxuriös gestaltet sich der Urlaub in Alacati, einem Bilderbuch-Dorf auf der Halbinsel Cesme. Seine unter Denkmalschutz stehenden Häuser wurden liebevoll restauriert. Beinahe jedes ist mit Blumen geschmückt. Die Kopfsteinpflasterstraßen sind sehr sauber. Kunstgalerien und Shops machen das Flair noch ein bisschen bunter. Viele Cafés und Restaurants sind familiengeführt. Bei der Unterkunft entscheidet man sich zwischen Boutique-Hotels in der Altstadt und den Strandhotels.

Gassen in Alacati (Bild: imago images/ Seskim Photo)

Alicati ist für sein gutes Essen bekannt. Schon für das Frühstück werden die Zutaten von Bauern aus der Region bezogen. So startet man gut in den Tag und kann die Halbinsel erkunden, zu den drei weißen Windmühlen spazieren, die Burg von Cesme besuchen oder am Strand liegen, hin und wieder im türkisblauen, bis zum Grund klaren Wasser schwimmen. Im Basar gibt es Gemüse und Obst, frisch gefangenen Fisch und andere Lebensmittel aus ökologischen Anbau zu kaufen.

(jk)

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