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Türkei beteiligt sich an EU-Fond für Covid-19-Impfstoff

3.5.2020 15:10 Uhr

Die Türkei will sich an den Bemühungen zur Schaffung eines EU-Fonds zur Bekämpfung des Coronavirus beteiligen, der eine Art Impfstoff-Fond darstellen soll, um Covid-19 effizient zu bekämpfen. Das teilte Ibrahim Kalin, Sprecher von Präsident Recep Tayyip Erdogan, am 02. Mai in einem Interview mit dem Sender TV24 mit.

"Nächste Woche werden unter Beteiligung unseres Präsidenten Recep Tayyip Erdogan Anstrengungen unternommen, um einen gemeinsamen Impfstoff-Fonds unter Führung der EU einzurichten", sagte Ibrahim Kalin im Gespräch mit einem lokalen Nachrichtensender in der Türkei. Er fügte hinzu, dass die Türkei selbstverständlich ebenfalls zu diesen Bemühungen beitragen werde. Kalin wies auf die Studien zu einem möglichen Impfstoff in verschiedenen Ländern hin und sagte, dass ein "Mechanismus diese Bemühungen zusammenbringen sollte". Ein wirkungsvoller Impfstoff wird als die ultimative Lösung des Covid-19-Problems weltweit angesehen.

Kalin erinnerte auch daran, dass die Türkei am 2. Mai lokal produzierte Beatmungsgeräte in das "brüderliche Land" Somalia geschickt habe. "Diese Beatmungsgeräte wurden in sehr kurzer Zeit von engagierten türkischen Ingenieuren hergestellt", lobte der Sprecher des Präsidenten die Bemühungen der Türkei im Kampf gegen das Coronavirus. Am 2. Mai bereits sagte Präsident Erdogan, dass die in der Türkei produzierten Beatmungsgeräte, die durch die jüngsten technologischen Fortschritte hergestellt wurden, "Somalia neues Leben einhauchen werde, das unter einem starken Mangel an Beatmungsgeräten leidet".

(ce)

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