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Türkei beschlagnahmt über 40.000 Fake-Schutzmasken

5.4.2020 23:28 Uhr

Kriminelle wollen weltweit an der Krise, die durch das Coronavirus ausgelöst wurde, verdienen und schnelles Geld machen. So auch in der Türkei, wo die Behörden verstärkt gegen diese kriminellen Machenschaften vorgehen. Jetzt haben türkischen Sicherheitskräfte am 5. April fast 41.000 minderwertige Fake-Schutzmasken beschlagnahmt. Die Schutzmasken entsprechen nicht den Herstellungsstandards und wurden darüber hinaus in einer unhygienischen Umgebung hergestellt.

Anti-Schmuggel-Teams führten die Operation in der südlichen Provinz Adana durch, da die Nachfrage nach Schutzausrüstung aufgrund des Ausbruchs des Coronavirus stark anstieg und man einen Tipp zu einer "Fälscherwerkstatt" bekommen haben soll. Hier wurde man dann auch entsprechend fündig.

Die Polizei durchsuchte ein Depot, das ohne Genehmigung im Bezirk Yüregir betrieben wurde, um dort Schutzmasken herzustellen, die weder den Produktionsstandards entsprachen und auch nicht in der entsprechenden Reinraum-Umgebung produziert wurden. Ein Verdächtiger syrischer Staatsangehöriger wurde kurzzeitig festgenommen.

(ce)

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