Symbolbild: imago images / Zink

Türkei: Beschäftigungsrückgang in Tourismusbranche im Juli von 14,3 Prozent

9.10.2020 12:44 Uhr

Aufgrund der Corona-Krise kam es im Juli in der Türkei zu einem Rückgang der Beschäftigung in der Tourismusbranche von 14,3 Prozent. Die größten Verluste mussten die Angestellten hinnehmen, deren Geschäft auf ausländischen Touristen fußt. Dies geht aus den Daten der Anstalt für soziale Sicherheit hervor, die durch die Tourismusdatenbank aufgearbeitet wurden. Die Corona-Krise schlug dabei fast doppelt so schlimm zu wie die Tourismuskrise im Jahr 2016.

Rund eine Millionen Angestellte in der Tourismusbranche

Während es in den Bereichen Hotelbetriebe, Gastronomie, Fluggesellschaften, Reisebüros- und Veranstalter sowie Angestellten im Sport- und Vergnügungsbereich im letzten Jahr noch 1,26 Millionen Angestellte waren, sind die Zahlen in diesem Juli auf 1,08 Millionen gefallen.

Dies entspricht einem Rückgang von 14,3 Prozent.

Wer ist am härtesten betroffen?

Am schlimmsten hat die Corona-Krise die Hotelerie getroffen. Rund 142.000 der rund 180.000 Angestellten, die ihre Jobs im Juli verloren, arbeiteten in Hotels – das sind etwa 80 Prozent aller Entlassungen.

49.500 Menschen, die in Reisebüros oder Tourenveranstaltern arbeiteten, mussten aufgrund der Pandemie gekündigt werden. Das ist ein Beschäftigungsverlust von 21 Prozent. Am besten kamen noch die Mitarbeiter von Fluggesellschaften davon. Hier gab es "nur" einen Rückgang von 0,7 Prozent. In der Gastronomie sank die Zahl der Beschäftigten im Juli 2020 im Vergleich mit dem Juli 2019 von 672.000 Angestellten auf 654.000. Im Sport- und Vergnügungssektor gab es einen Beschäftigungsrückgang von 8,6 Prozent, womit die Angestellten auf unter 55.000 gesunken ist.

(be)

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