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Türkei: Antike Stadt Sagalassos verzeichnet 25.000 Besucher seit Juni

21.9.2020 16:27 Uhr

Die antike Stadt Sagalassos im Bezirk Aglasun in der türkischen Provinz Burdur erreicht trotz der aktuellen Coronavirus-Krise eine hohe Besucher-Dichte. Trotz der aktuellen Corona-Pandemie und dem Zutrittsverbot bis zum 1. Juni reisten vom 1. Januar bis zum 31. August 25.911 Menschen in die Region.

Sagalassos wurde in hellenistischer Zeit gegründet und befindet sich am Fuße des Taurusgebirges in 1450 bis 1600 Meter Höhe. Offenbar blieb die Ruinenstadt nach einem starken Erdbeben in der Region unberührt und fast ungeplündert bis in die Gegenwart erhalten.

Antonine-Brunnen

Wasser fließt aus dem Antonine-Brunnen (Bild: imago images/ Steffen Schellhorn)

Die antike Stadt, die 333 v. Chr. von Alexander dem Großen erobert wurde, war bereits damals eine der wohlhabendsten Städte. Doch vor allem der wunderschöne Antonine-Brunnen lockt die Menschen in die antike Stadt. Der nach der Familie des römischen Kaisers benannte Brunnen zieht die größte Aufmerksamkeit der Besucher auf sich und wurde in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen.

Ausgrabungen in der antiken Stätte

Menschen besuchen die antike Stätte (Bild: imago images/ Xinhua)

Sagalassos ist ein beliebtes Ziel für Archäologen, doch in diesem Jahr konnten die Ausgrabungen nicht aufgenommen werden, da das Archäologenteam aus dem Ausland aufgrund des Ausbruchs des Coronavirus nicht in die Region reisen konnte.

(gi)

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