Hürriyet

Türkei: Antike Stadt Hypaipa soll für Tourismus erschlossen werden

9.12.2020 14:35 Uhr

Die 2000 Jahre alte antike Stadt Hypaipa, im Stadtteil Ödemis in Izmir, soll nach den laufenden Ausgrabungen zu einer wichtigen Touristenattraktion in der Türkei werden.

Die Stadt liegt fünf Kilometer vom Bezirk Günlüce entfernt und gilt als eine der wichtigsten Städte der lydischen Zeit. Sie war sowohl bei den Persern und Römern als auch bei den Lydern als kulturelles Zentrum bekannt und wird in byzantinischen Quellen häufig erwähnt. Sie besitzt zwei große Tunnel aus der Römerzeit, die für Touristen besonders sehenswert sein sollen.

Ausgrabungen vor zwei Wochen begonnen

Die Direktion des Ödemis-Museums hat vor zwei Wochen mit den Arbeiten begonnen, um weitere Ausgrabungen in der antiken Stadt durchzuführen, die sich an einem strategisch wichtigen Ort auf der Handelsroute befindet, die die beiden wichtigen Städte der Antike, Sardes und Ephesus, verbindet. Die Arbeiten zielen unter anderem darauf ab, die Zisterne freizulegen, die den Wasserbedarf der damaligen Stadt deckte. Der pensionierte Archäologe Professor Veli Sevin, der wissenschaftliche Berater der Ausgrabungen, erklärte, dass Hypaipa nach Ephesus die zweitwichtigste Stadt in der Region sei.

Sevin gab an, dass es aus diesem Grund in einem sehr weiten Gebiet der Region Ruinen mit unterschiedlicher Architektur gäbe. "Es gibt viele Orte zum Graben. Dies ist eine sehr große Stadt mit Theater, Schloss und Stadtmauer. Diese Stadt entwickelte und erweiterte sich in der lydischen und byzantinischen Zeit. Wir glauben, dass viele in- und ausländische Touristen diesen Ort nach den Arbeiten sehen wollen", fügte Sevin hinzu.

(gi)

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