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Türkei: Antalya-Tourismusbeauftragter appelliert an Außenminister Maas

14.6.2020 17:33 Uhr

Nachdem Deutschland die Reisewarnung für 160 Länder inklusive der Türkei bis zum 31. August verlängert hat, wendet sich der Vorsitzende der Tourismus-Arbeitsgruppe des Stadtrats von Antalya mit einem Brief an den deutschen Außenminister Heiko Maas.

In dem Brief, den Recep Yavuz auf Deutsch abfasste, unterstreicht er die seit vielen Jahren bestehende deutsch-türkische Partnerschaft und die Zusammenarbeit im wirtschaftlichen wie auch politischen Bereich. Antalya ist seit 1997 Partnerstadt von Nürnberg.

Der Vorsitzende der Tourismus-Arbeitsgruppe des Stadtrats von Antalya, Recep Yavuz (Bild: dha)

In den letzten 30 Jahren seien viele wirtschaftliche und politische Schwierigkeiten mithilfe des Tourismus gelöst worden. Man habe sich mit erfolgreichen Urlaubskonzepten, modernen und gepflegten Hotelanlagen, einem erfahrenen Führungsstab und engagierten Tourismus-Mitarbeitern zu einem der beliebtesten Urlaubsländer entwickelt. "Jährlich kommen fünf Millionen deutsche Touristen sie sind an den heißesten Tagen an den Stränden von Antalya, bei den historischen Stätten von Istanbul, in den antiken Stätten von Efes und Troja, den Bergen von Kappadokien. Moderne und gemütliche Hotels und Feriendörfer, sauberes Meer und die Sonne, makellose Strände und angemessene Preise sind für die Menschen Ihres Landes wichtige Gründe, um hier zu urlauben", so Yavuz.

Alle Vorkehrungen getroffen

Nachdem Deutschland die Reisewarnungen für 31 Länder aufgehoben hat, die Warnung für die Türkei jedoch bis zum 31. August verlängert wurde, unterstreicht der Tourismusbeauftragte von Antalya Recep Yavuz die getroffenen Maßnahmen für einen sicheren Tourismus. "Sehr geehrter Herr Maas, unsere Hotels haben im Rahmen der Corona-Maßnahmen all ihre Vorbereitungen abgeschlossen - das Personal wurde Covid-19-gerecht geschult, alle Fluggesellschaften haben sich vorbereitet und wir warten auf unsere Besucher. Wie Ihr Amtskollege Mevlüt Cavusoglu Ihnen wahrscheinlich schon mittgeteilt haben wird, hat die Türkei die Phase während der Corona-Epidemie mit großer Vorsicht und Umsicht gesteuert und unter Kontrolle gebracht. Im Namen von Hunderttausenden Angestellten des Tourismussektors bitten wir Sie, die Reisewarnung nochmals zu überdenken. Es macht keinen wirklichen Unterschied hinsichtlich der Gesundheit, ob die Reisewarnung heute oder in vier Wochen aufgehoben wird. Doch Hunderttausende Angestellte warten seit Monaten und auch die Urlauber wären unglücklich, wenn ihre gebuchten Reisen abgesagt würden. Ich bin mir sicher, dass Sie zu einer objektiven Entscheidung kommen werden", schloss Yavuz seinen Brief an den deutschen Außenminister Heiko Maas ab.

(be)

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