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Türkei: 625.000 Besucher kamen 2020 nach Pamukkale

2.1.2021 20:15 Uhr

Pamukkale, eine natürliche Touristenattraktion der Türkei in der südwestlichen Provinz Denizli, verzeichnete im Jahr 2020 insgesamt 625.000 Besucher. Damit hat man zwar das Ziel von drei Millionen geplanten Besuchern verfehlt, was aber auf die Pandemie des Coronavirus zurückführbar ist. Im Jahr 2019 besuchten 2,6 Millionen Menschen den touristischen Hotspot.

Pamukkale ist ein UNESCO-Weltkulturerbe, das für sein mineralreiches Thermalwasser und seine weißen Travertin-Terrassen bekannt ist. Im Rahmen der Antivirenmaßnahmen der türkischen Regierung wurde die touristische Attraktion ab dem 19. März 2020 für 74 Tage für Besucher geschlossen. Nachdem die Türkei im Juni einige der virusbedingten Beschränkungen rückgängig gemacht hatte, besuchten Touristen Pamukkale, das zwischen Juni und August fast 230.000 Besucher begrüßte.

Tourismus hofft ein gutes Jahr 2021

Besucher, welche die Touristen-Attraktion in Denizli besuchen, unterliegen weiterhin bestimmten Regeln. Ihre Temperatur wird gemessen und sie müssen Gesichtsmasken tragen. "Wir hatten ursprünglich erwartet, dass drei Millionen Touristen Pamukkale besuchen würden, beendeten das Jahr 2020 jedoch mit 625.000 Besuchern. Trotzdem ist dies eine gute Zahl", sagte Gazi Murat Sen, der Leiter des Hotelierverbandes von Denizli. Sen äußerte die Hoffnung, dass 2021 ein viel besseres Jahr für die lokale Tourismusbranche wird.

"Da die Nationen der Welt Impfprogramme einführen und die Menschen geimpft werden, wird die Türkei erneut zu einem der Top-Urlaubsziele", sagte er. Ramazan Demirdag, der von der südlichen Provinz Antalya nach Pamukkale reiste, zeigte sich von der Stätte beeindruckt. "Es ist ein wunderbares Gefühl, auf den Travertinen zu laufen. Es war ein großartiger Besuch für uns", sagte er. Pamukkale habe ihre Erwartungen übertroffen, sagte Zeynep Kara, der aus der westlichen Provinz Izmir stammte. "Meine Freunde, die bereits hier waren, erzählten mir, wie voll Pamukkale war. Wegen des Ausbruchs gibt es jetzt nur noch wenige Menschen. Wir haben es hier wirklich genossen", fügte sie hinzu.

(ce)

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