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Türkei: 20 Nachbeben nach 5,7er-Beben in Bingöl – Zehn Verletzte

14.6.2020 19:14 Uhr

Am Sonntagnachmittag wurde die Provinz Bingöl von einem Erdbeben der Stärke 5,7 erschüttert. In den folgenden zwei Stunden folgten 20 weitere Nachbeben rund um den Landkreis Karliova, die stärksten Erschütterungen mit einer Stärke von 4,6 und 4,7.

Wie der Gouverneur der Provinz Bingöl, Kadir Ekinci, mitteilte, seien bei dem Erdbeben mindestens zehn Personen verletzt worden. Todesopfer habe es zum jetzigen Zeitpunkt nicht gegeben. Drei Personen, unter ihnen ein "Korucu" (ziviler Helfer der Streitmächte im Osten der Türkei) seien verschüttet. Die Rettungsarbeiten würden mit Hochdruck weiterlaufen.

Drei Personen unter Trümmern verschüttet

Das Erdbeben ereignete sich im Bereich des Dorfes Kaynarpinar im Landkreis Karliova. Dort sind durch das Beben die Wachtürme einer Polizeistation eingestürzt. Die Trümmer haben fünf Menschen unter sich begraben. Während zwei Korucus verletzt geborgen werden konnten, sind ein weiterer und zwei Zivilisten immer noch verschüttet.

Bis zum jetzigen Zeitpunkt gebe es zehn Verletzte, von denen keiner in einem lebensbedrohlichen Zustand sei. Man habe bereits Zelte und andere Versorgungsmittel in die Region geschickt. Auch seien Vizepräsident Fuat Oktay, der Minister für Umwelt und Städteplanung Murat Kurum und Innenminister Süleyman Soylu bereits auf dem Weg zur Unglücksstelle.

(be)

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