Hürriyet

Türkei: 172 Menschen nach Überschwemmungen in Giresun gerettet

26.8.2020 22:35 Uhr

Nach den verheerenden Überschwemmungen durch starke Regenfälle am Montag in der Provinz Giresun sind bislang 172 Menschen gerettet worden. Die Suche nach weiteren Vermissten laufe auf Hochtouren, teilte die Katastrophenschutzbehörde der Türkei (AFAD) mit.

Zudem sind viele beschädigte Straßen in der Region für den Verkehr wieder frei gegeben. Weitere sollen in den nächsten Tagen Folgen, so die AFAD. Die türkische Regierung hat inzwischen neun Millionen Türkische Lira (rund eine Million Euro) für Wiederherstellungs- und Reparaturarbeiten in die Region gesandt.

Acht Menschen getötet

Bei den schweren Überschwemmungen sind acht Menschen ums Leben gekommen und mindestens zwölf schwer verletzt worden. In den besonders stark betroffenen Bezirken Dereli, Dogankent und Tirebolu wurden Häuser durch Sturzfluten stark im Mitleidenschaft gezogen und zum Teil sogar komplett abgerissen. Die Landwirtschaft ist trotz des Hochwassers glücklicherweise nicht so stark betroffen wie zunächst befürchtet.

(bl)

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