Hürriyet

Türkei: 1600 Jahre alte ​Mosaike in Kirchenfundamenten freigelegt

26.9.2020 15:56 Uhr

Archäologen initiierten im Südosten der Türkei eine Ausgrabung, um Mosaike einer 1600 Jahre alten Kirche freizulegen. Die 396 n. Chr. im Dorf Göktas in Mardin erbaute Kirche wurde am 18. September 2019 entdeckt und als archäologische Stätte bekanntgegeben.

Besondere Mosaike

Abdulgani Tarkan, Leiter der Ausgrabung und Direktor des Mardin-Museums, erklärte gegenüber der Agentur Anadolu, dass die Kirche in Mardin nach einem Basilika-Plan mit Mosaiken aufgebaut worden sei.

Figuren und Inschriften auf dem Mosaikboden der Kirche (Bild: Hürriyet)

"Der Boden war mit einer neunzeiligen Inschrift verziert, die in Estrangelo oder dem alten syrischen Alphabet geschrieben war", berichtete Tarkan. "Die Mosaike sind auch mit Tierdarstellungen, geometrischen Ornamenten und menschlichen Figuren verziert, einschließlich Szenen, die Menschen auf der Jagd darstellen", fügte er hinzu. Tarkan erklärte zudem, dass die Mosaike Namen der spirituellen Figuren enthält, die zu ihrer Konstruktion beigetragen haben.

Stätte nach Abschluss der Restaurierungsarbeiten offen für Touristen

Im Ausgrabungsgebiet entdeckten die Archäologen auch liturgische Werke oder eine Reihe von Formen, die bestimmen, wie öffentliche religiöse Verehrung insbesondere im Christentum durchgeführt werden sollte.

Die Kirche aus der Vogelperspektive (Bild: Hürriyet)

Tarkan sagte, dass das Ausgrabungsgebiet nach Abschluss der Restaurierungsarbeiten für die Öffentlichkeit und den Tourismus zugänglich sein wird.

(gi)

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