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Türkei: 143 Häuser bei Erdbeben in Nigde beschädigt

21.9.2020 18:59 Uhr

Bei dem elfsekündigen Erdbeben am Sonntagabend in der zentralanatolischen Provinz Nigde wurden 143 Häuser im Bezirk Bor beschädigt, siebzehn davon schwer. Die türkische Katastrophenschutzbehörde hat in Zusammenarbeit mit dem Roten Halbmond die Versorgung und Verpflegung der Anwohner übernommen.

Die Anwohner finden in der Zeltstadt Unterkunft (Bild: dha)

Der Provinzgouverneur Yilmaz Simsek hat am Tag nach dem Beben Bilanz gezogen: Besonders schwer hat es das Dorf Obruk getroffen. Viele der Bewohner können vorerst nicht in ihre Häuser zurückkehren, weswegen eine kleine Zeltstadt aufgebaut wurde. "Zum Glück ist es weder zu Todesopfern noch zu Verletzten gekommen", so Simsek.

Das Erdbeben ereignete sich am Sonntagabend um 21.08 Uhr MESZ mit einer Stärke von 5,1 in einer Tiefe von knapp sechs Kilometern, berichtet die Katastrophenschutzbehörde AFAD. Im weiteren Verlauf ist es bis zum Montagvormittag zu mehreren Nachbeben gekommen, das Stärkste davon um 5.37 Uhr MESZ mit einer Stärke von 4,1.

(be)

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