imago images / AFLOSPORT

Tschechien wirft Türkei aus der WM

5.9.2019 12:44 Uhr

Die Türkei trägt Trauer. Ambitioniert und mit großen Erwartungen auch im eigenen Land war das türkische Basketball-Team in die Basketball-WM in China gestartet. Nach einem Sieg gegen Japan und einer dramatischen Niederlage in letzter Sekunde gegen die USA wollte das Team vom Bosporus gegen Tschechien unbedingt den Einzug ins Viertelfinale klarmachen. Doch die Tschechen wehrten sich nicht nur tapfer, sie bezwangen den Favoriten mit 91:76 und kegelten den Favoriten völlig überraschend aus der Weltmeisterschaft.

Im entscheidenden Spiel um den Einzug ins Viertelfinale der Basketball-WM zwischen der Türkei und Tschechien der Gruppe E standen die Vorzeichen eigentlich – trotz Punktgleichheit beider Teams – auf ein Weiterkommen der Türkei. Doch das Team schaffte es nicht, gegen die Tschechen so konzentriert zur Sache zu gehen, wie man das noch gegen die USA oder Japan umsetzte. So wurde das türkische Team im ersten Viertel mit 16:22 und im zweiten Viertel mit 19:21 in die Knie gezwungen. Acht Punkte Vorsprung standen zur Halbzeit auf der Anzeigetafel und das wäre in einer guten zweiten Hälfte aufholbar gewesen.

Die Türkei startete auch gut in ins dritte Viertel und die damit die zweite Spielhälfte. Das Viertel konnte man sich knapp mit 25:23 gegen die Tschechen holen und das Ergebnis ließ Hoffnungen aufkeimen. Die Türken schienen das Spiel endlich konzentriert angehen zu wollen. Doch in vierten und entscheidenden Viertel griff der Schlendrian der beiden ersten Viertel wieder um sich, die Konzentration fehlte und Tschechien merkte schnell, die Türkei ist besiegbar. Mit 25:16 holten sich die Tschechen dann auch noch das finale Viertel und schossen die Türkei dadurch mit 91:76 überraschend deutlich aus der Weltmeisterschaft in China.

(Hürriyet.de)

0 Kommentare

Bitte geben Sie den Aktivierungscode ein, der an Ihre E-Mail-Adresse gesendet wurde.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.