Symbolbild: imago images/Dean Pictures

Trump schuld an Hass auf Journalisten

20.11.2019 0:05 Uhr

Mit seiner gewalttätigen Rhetorik bringe US-Präsident Donald Trump Journalisten in Lebensgefahr. Das erklärte nun der Chefredakteur der "New York Times. «Ich denke, mit persönlichen Angriffen auf Journalisten, wenn er sie beschimpft, bringt er sie in Lebensgefahr», sagte Dean Baquet dem «Guardian» in einem Interview, das am Montag veröffentlicht wurde.

Reporter als «unamerikanisch» oder als «Volksfeinde» zu bezeichnen, sei ein «widerwärtiger Angriff auf die Presse», so Baquet.

Feindbild NYT

Die «New York Times» wurde in den vergangenen Jahren zum Feindbild für die Unterstützer des Präsidenten. Das Blatt profitierte aber auch durch gestiegene Abonnentenzahlen. Trotz kritischer Berichterstattung über Trump will Baquet nicht so weit gehen, über die Absichten des US-Präsidenten zu urteilen.

Beispielsweise weigert er sich, ihn als Rassisten oder Sexisten zu verurteilen, obwohl er Aussagen Trumps als «spaltend» bezeichnet. Besser sei es, einfach zu berichten, was Trump sage oder mache, so Baquet. Die Leser könnten sich ihr eigenes Urteil bilden.

(an/dpa)

0 Kommentare

Bitte geben Sie den Aktivierungscode ein, der an Ihre E-Mail-Adresse gesendet wurde.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.