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Trump nennt Fed "einziges Problem" der US-Wirtschaft

24.12.2018 19:51 Uhr

US-Präsident Donald Trump scheint nicht sonderlich begeistert davon zu sein, nicht nach Florida zu können, sondern wegen den Shutdown in Washington DC im Weißen Haus bleiben zu müssen. Seine Tweets auf der Social Media Plattform Twitter an Heiligabend lassen jedenfalls Rückschlüsse auf seinen Gemütszustand zu und der scheint leicht "angefressen" zu sein.

US-Präsident Donald Trump hat erneut heftige Kritik an der US-Notenbank Fed geäußert. "Das einzige Problem, das unsere Wirtschaft hat, ist die Fed", schrieb Trump am Montag im Kurzbotschaftendienst Twitter. Die Notenbank sei wie ein "schlagkräftiger Golfer, der nicht punkten kann, weil er kein Gefühl hat - er kann nicht einlochen!".

Tweet von Donald Trump auf Twitter

Der Präsident hatte sich zuvor bereits erbost darüber gezeigt, dass die Fed den Leitzins am Mittwoch zum vierten Mal in diesem Jahr leicht angehoben hatte. Der US-Leitzins liegt mittlerweile im Bereich von 2,25 bis 2,5 Prozent. Für kommendes Jahr peilt die Fed nach eigenen Angaben immerhin noch zwei weitere Leitzinserhöhungen an. Die Fed soll eigentlich unabhängig vom Weißen Haus agieren, doch Trump hat diese Barrieren in der Vergangenheit bereits mehrmals durchbrochen. Medienberichten zufolge erkundigte er sich bei Kabinettsmitgliedern, ob er Fed-Chef Jerome Powell entlassen könne, den er selbst zum Nachfolger von Janet Yellen bestimmt hatte. Im Februar trat Powell seine regulär vier Jahre dauernde Amtszeit an.Der US-Leitindex Dow Jones befand sich am Montag den vierten Handelstag nacheinander auf dem Weg nach unten und schloss 2,9 Prozent im Minus.

US-Präsident Donald Trump wollte zu Weihnachten eigentlich in Florida sein, mit seiner Familie dort die Feiertage verbringen und golfen gehen. Stattdessen sitzt er nun in Washington fest. Der Grund: Wegen eines politischen Streits ist der Haushalt für mehrere Bundesministerien blockiert. Das bedeutet Stillstand in Teilen der Regierung. Der Präsident musste deshalb seinen Florida-Trip absagen. Er twitterte: "Ich bin ganz allein (ich Armer) im Weißen Haus und warte darauf, dass die Demokraten zurückkommen und eine Vereinbarung treffen zur dringend nötigen Grenzsicherung."

Donald Trump allein im Haus

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(ce/afp)