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Trump droht mit Freilassung von IS-Kämpfern

20.9.2019 23:34 Uhr

Der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, hat das Kalifat besiegt. Sagt er zumindest und droht Deutschland und anderen europäischen Ländern damit, an deren Grenzen Kämpfer des Terrornetzwerks IS freizulassen, die sich derzeit in den USA in Haft befinden.

"Ich habe das Kalifat besiegt", sagte Trump unter Verweis auf das vom IS zwischenzeitlich ausgerufene Staatengebilde am Freitag im Weißen Haus. "Und nun haben wir tausende Kriegsgefangene." Die europäischen Herkunftsländer müssten die IS-Kämpfer zurücknehmen, die ihre Staatsbürger seien, forderte Trump.

"Nehmt sie zurück oder ich lasse sie an Eurer Grenze frei"

"Wir haben die Länder, von denen sie kommen, aufgefordert, diese Kriegsgefangenen zurückzunehmen", sagte der US-Präsident. "Bisher haben sie das abgelehnt", fügte er hinzu und nannte namentlich Deutschland und Frankreich. "Und an einem bestimmten Punkt, werde ich dann sagen: 'Tut mir leid, aber entweder ihr nehmt sie zurück oder ich lasse sie an Eurer Grenze frei'."

Die USA hätten Europa mit der Festnahme der IS-Kämpfer "einen großen Gefallen" getan, sagte Trump weiter. Wenn die europäischen Staaten die Inhaftierten nun nicht zurücknehmen, "dann werden wir diese vermutlich an ihre Grenze schaffen - und dann müssen sie diese erneut einfangen".

(be/afp)

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