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Trump beschuldigt "New York Times" des Hochverrats

16.6.2019 9:46 Uhr

Weil die "New York Times" einen Bericht zu mutmaßlichen digitalen US-Eingriffen in das russische Stromnetz gebracht hat, wirft der Präsident der Zeitung "Hochverrat" vor. Auf Twitter, versteht sich.

"Das ist geradezu Hochverrat einer ehemals großen Zeitung, die so verzweifelt eine Geschichte will, irgendeine Geschichte, auch wenn sie schlecht für unser Land ist", schrieb Trump am Samstag im Kurzbotschaftendienst Twitter. Die Zeitung hatte unter Berufung auf derzeitige und ehemalige Regierungsbeamte berichtet, dass die USA Software in das russische Stromnetz und andere Ziele einschleusten. Dies diene zum einen als Warnung und zum anderen dazu, die USA im Fall eines größeren Konflikts mit Russland zu Cyberangriffen zu befähigen, berichtete das Blatt.

"Feinde des Volkes"?

Der Bericht sei "nicht wahr", twitterte Trump und bezeichnete die Medien erneut als "korrupt" und Journalisten als "Feinde des Volkes". "Ist es zu glauben, dass die scheiternde ´New York Times´ gerade eine Geschichte gebracht hat, wonach die USA Cyberangriffe auf Russland erheblich verstärken", schrieb Trump. Dies komme "Hochverrat" gleich.

(be/afp)

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