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Trainer Funkel von moderner Fußball-Sprache "genervt"

2.11.2019 11:03 Uhr

Sprache unterliegt einem fortwährenden Wandel. Immer und überall. Damit kann sich Friedhelm Funkel, 65-jähriger Trainer von Fortuna Düsseldorf, nicht wirklich anfreunden. Vor dem Rheinderby seiner Fortuna gegen den 1. FC Köln hat er das in einem Interview auch deutlich zur Sprache gebracht. Für ihn braucht es keine neumodischen Termini, denn der Fußball, so Funkel, sei simpel.

Trainer-Routinier Friedhelm Funkel von Bundesligist Fortuna Düsseldorf hat einmal mehr die Veränderungen in der Fußball-Sprache beklagt. "Einiges nervt schon. Alleine die neumodischen Begriffe", sagte der 65-Jährige vor dem Rhein-Derby seines Teams am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) gegen seinen Ex-Klub 1. FC Köln im Interview mit dem Kölner Stadt-Anzeiger.

Die Verwendung neuentwickelter Fachvokabeln lehnt Funkel, der vor Monatsfrist als erst sechster Coach das Jubiläum von 500 Spielen als Trainer in der deutschen Eliteklasse gefeiert hatte, denn auch ab. "Mit Halbräumen, Box oder Vertikalspiel kann ich nicht viel anfangen. Der Fußball ist und bleibt einfach: Es spielen elf gegen elf, die Maße der Spielfläche und der Tore sind noch gleich. Wenn die junge Trainer-Generation diese Begriffe annehmen will, soll sie es tun. Meine Welt ist das nicht. Die Spieler verstehen mich auch so", erläuterte der Ex-Profi seinen Standpunkt. Distanziert bewertet Funkel auch das Verhalten von Kollegen an der Seitenlinie: "Manche übertreiben es, reichen Zettel ins Feld und stellen nach kurzer Zeit schon um. Das ist nicht mein Stil."

(ce/afp)

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